Wette 7, Wolfegg 88364

07527 9580008

Dr. med. Mirjam Meyer – Ihre Ärztin in Wolfegg für Medizin mit Kompetenz, Herz und Verstand.

Gerne dürfen Sie sich jederzeit bei mir melden.

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bin ich zwischen 9.30 Uhr und 10.00 Uhr gut unter meiner Praxisnummer zu erreichen.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie mir gerne auf den Anrufbeantworter sprechen – ich rufe dann zeitnah zurück.


Oder Sie schicken mir eine E-Mail an info@privatpraxis-meyer.de.


Neben Terminen in meiner Praxis biete ich auch Video- und Telefonsprechstunden an.

Ich freue mich von Ihnen zu hören.

Liebe Patientinnen und Patienten,

als Ärztin für Medizin im höheren Lebensalter ist es mir eine Herzensangelegenheit, Sie nicht nur bestmöglich und nach neuesten Erkenntnissen medizinisch zu behandeln – sondern Sie auch wohlwollend auf Ihrem Weg zu begleiten. Bei der Vorbeugung genauso wie bei der Behandlung.


Statt Fließbandmedizin gibt es in meiner Praxis Zeit und Zuwendung. Mir ist es wichtig, über den Tellerrand hinauszuschauen und Körper und Seele gleichermaßen im Blick zu haben. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um nicht nur bereits vorhandene Beschwerden zu lindern, sondern auch der Entstehung von Krankheiten frühzeitig vorzubeugen.


Ich verstehe seelische Erkrankungen im Alter nicht als „normal" oder „unvermeidlich", sondern als behandelbar, verstehbar und individuell. Körperliche, soziale und biografische Faktoren beziehe ich dabei systematisch ein.

Zu meiner Person

Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Zusatzbezeichnung: Geriatrie

  • Geboren 1971 in Memmingen
  • Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, Universitätskinderklinik Tübingen (1992–1995)
  • Studium der Humanmedizin in Ulm und München (1995–2002)
  • Ärztin im Praktikum, Krankenhaus Neuwittelsbach München – Innere Medizin (2002–2004)
  • Assistenzärztin, Fachklinik für Innere Medizin Feldafing (2004–2006)
  • Weiterbildung zur Fachärztin für Neurologie, Marienhospital Stuttgart (2006–2010)
  • Weiterbildung zur Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrische Universitätsklinik Tübingen (2010–2017)
  • Oberärztin, Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg – Abteilung Alterspsychiatrie, Bad Schussenried; Erwerb der Zusatzbezeichnung Geriatrie (2017–2023)
  • Chefärztin der Abteilung für Alterspsychiatrie, Bad Schussenried (2019–2023)
  • Seit 2022 niedergelassen in eigener Praxis
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP)

Alterspsychiatrische Expertise –
nicht „mitbehandelt", sondern Fokus.

Das höhere Lebensalter bringt besondere medizinische, seelische und soziale Aspekte mit sich. Psychische Veränderungen ab 65 sind häufig – und gut behandelbar. In meiner Praxis begleite ich Sie bei seelischen Belastungen, psychischen Erkrankungen und herausfordernden Lebensphasen. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige Diagnostik, eine individuelle Behandlung und der respektvolle Blick auf Ihre gesamte Lebenssituation.

01

Klare Differenzierung

Depression oder Demenz?
Altersbedingte Veränderung oder Erkrankung?
Medikamentennebenwirkung oder neues Symptom?

Ich trenne sorgfältig, was sich oft ähnlich anfühlt – für Klarheit ohne vorschnelle Diagnosen.

02

Erstgespräch mit Zeit

90 Minuten für Ihre Geschichte, Ihre Anliegen, Ihre Fragen. Biografische Anamnese, psychiatrische und somatische Gesamtschau, Medikamentencheck – alles in einem Gespräch, das Ihnen wirklich Raum gibt.

03

Kognitive Verlaufsbeobachtung

Regelmäßige Begleitung über Monate und Jahre – ohne vorschnelle Etikettierung. Weil Veränderungen im Alter Raum und Zeit brauchen, um richtig eingeordnet zu werden.

„Sie bestimmen das Tempo."

Umfassende Einschätzung psychischer Veränderungen im Alter – differenziert und ohne vorschnelle Schlüsse.
Viele ältere Menschen nehmen mehrere Medikamente gleichzeitig. Ich prüfe Wechselwirkungen und psychische Nebenwirkungen.
Beide Erkrankungen können sich ähnlich zeigen – die Unterscheidung ist entscheidend für die richtige Behandlung.
Wenn mehr als fünf Medikamente gleichzeitig eingenommen werden, steigt das Risiko für unerwünschte Effekte erheblich.
Ein niedrigschwelliges Angebot für alle, die sich Sorgen um ihre Gedächtnisleistung machen – oder die ihrer Angehörigen.
Regelmäßige strukturierte Tests zeigen, ob Veränderungen stabil bleiben, sich bessern oder weiterentwickeln.

Mein Schwerpunkt liegt auf der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von:

Demenzerkrankungen

Kennen Sie das?

  • Sie gehen in ein Zimmer – und wissen nicht mehr, warum?
  • Sie sind oft mit Suchen beschäftigt, weil z.B. Ihre Schlüssel anscheinend Beine bekommen haben?
  • Das Kochen wird zum Abenteuer, weil das Rezept plötzlich verschwunden ist – oder das Salz im Kühlschrank steht?


Demenz kommt oft auf leisen Sohlen. Frühzeitige Diagnostik und Therapie sind hier von entscheidender Bedeutung, um den Verlauf positiv beeinflussen zu können.

Depressionen

  • Sie sind traurig und haben das Gefühl, Ihre Gedanken drehen Dauerschleifen?
  • Sie spüren öfter innere Unruhe, obwohl äußerlich alles ruhig scheint?
  • Sie haben einfach „keine Lust auf gar nichts" und alles fühlt sich schwer an?


Depressionen sind häufig, behandelbar und nichts, wofür man sich schämen muss.

Aber auch hier sind frühe Interventionen wichtig. Wenn man früh eingreift, reagieren Körper und Seele schneller auf Therapie und Unterstützung. Die Lebensfreude kehrt meist deutlich rascher zurück. Ein rechtzeitiges Gespräch kann verhindern, dass eine vorübergehende Niedergeschlagenheit zu einer schweren Depression wird.

Ängsten

  • Fühlen Sie sich schwindlig – obwohl Sie eigentlich ganz fest auf dem Boden stehen?
  • Fällt es Ihnen schwer, sich keine Sorgen zu machen – selbst wenn eigentlich alles in Ordnung ist?
  • Meiden Sie manchmal Orte oder Situationen, nur weil sie „irgendwie unangenehm" sein könnten?


Angst gehört zum Leben. Aber wenn sie zu laut wird, fängt sie an, unser Leben zu steuern. Und dann wird es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Psychische Symptome bei neurologischen Erkrankungen

Viele neurologische Erkrankungen (z.B. Morbus Parkinson, Schlaganfall) führen im Verlauf auch zu psychischen Symptomen. Dabei spielt neben psychotherapeutischen Interventionen die optimale medikamentöse Einstellung eine große Rolle.


Es gilt beispielsweise gründlich zu prüfen, ob sich die aktuell verordneten Medikamente „vertragen". Oft kann hier mit kleinen Veränderungen schon viel bewirkt werden.

Beratung oder Psychotherapie für Angehörige

Angehörige von Menschen mit Demenz oder anderen psychischen Erkrankungen stehen oft vor erheblichen Herausforderungen, z.B:


  • Gespräche werden schwieriger, da Betroffene Wörter vergessen oder Situationen nicht mehr einordnen können.
  • Missverständnisse häufen sich, was Frust und Unsicherheit erzeugen kann.
  • Trauer über den Verlust der früheren Persönlichkeit des Angehörigen.
  • Alltägliche Tätigkeiten wie Ernährung, Hygiene, Arztbesuche müssen zunehmend begleitet werden.
  • Oft entsteht ein 24/7-Verantwortungsgefühl, das zu völliger Erschöpfung führen kann
  • Angehörige erleben Rückzug, Antriebslosigkeit oder Gereiztheit und müssen sensibel reagieren
  • Missverständnisse entstehen, weil Betroffene keine Lust haben, soziale Kontakte zu pflegen.
  • Motivation zu alltäglichen Aktivitäten kann anstrengend sein.
  • Gefühle von Ohnmacht und Unsicherheit, wie man richtig helfen kann.

Vorbeugung und Hirngesundheit

Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Fitness!


Frühzeitige Vorsorge stärkt die psychische Widerstandkraft, bewahrt Unabhängigkeit und erhält Lebensqualität.


Es gibt viele Bausteine, die zur Hirngesundheit beitragen können.


Gemeinsam finden wir heraus, welche davon für Sie geeignet sind und schaffen so eine stabile Grundlage für


innere Stärke und seelische Stabilität.

Es handelt sich um eine Privatpraxis. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten hängen von den erbrachten Leistungen und der Komplexität der Behandlung ab.


Privatversicherte

Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten. Bei psychotherapeutischen Leistungen ist die Kostenübernahme von den individuellen Vertragsbedingungen abhängig. Möglicherweise kann eine gewisse Eigenbeteiligung notwendig sein.


Selbstzahler

Sie können die Behandlungskosten auch selbst tragen. Ihre Krankenkasse erfährt nichts von der Behandlung, und das aufwändige Antragsverfahren auf Psychotherapie entfällt – sodass zeitnah mit der Behandlung begonnen werden kann.


Möglichkeit eines Vorgesprächs 

Für eine erste diagnostische Einschätzung und um zu besprechen, ob eine Behandlung in meiner Praxis für Sie hilfreich sein kann, gibt es die Möglichkeit eines ausführlichen Vorgesprächs – telefonisch, per Videosprechstunde oder vor Ort. Für dieses Gespräch berechne ich 75 Euro.

Kontakt

Telefonische Sprechzeiten:

Dienstag bis Donnerstag 9.30 -10 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten: Anrufbeantworter – Rückruf erfolgt zeitnah.


Privatpraxis für Medizin im höheren Lebensalter

Dr. med. Mirjam Meyer

Wette 7 · 88364 Wolfegg

Tel.: 07527 9580008


E-Mail: info@privatpraxis-meyer.de

Die Terminvereinbarung erfolgt persönlich und in Ruhe – telefonisch oder per E-Mail.